Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) über Dienstleistungen im Bereich Lektorat

1 Begriffsbestimmungen

Auftraggeber ist die juristische oder natürliche Person, die Vertrags­partner gemäß den nachfolgenden Bedingungen (siehe Punkt 2) wird.

Auftragnehmer ist Inhaber vom Lektorat Kirchhoff, Michael Kirchhoff [Otzenstraße 42, 22767 Hamburg].

Ausgangsdokument

Eine Seite ist definiert mit 30 Zeilen à 60 Zeichen, insgesamt also 1800 Zeichen einschließlich Leer- und Satzzeichen sowie Fußnoten. Dies dient lediglich als Berechnungs­grundlage und muss nicht der tatsäch­lichen Seiten­formatierung entsprechen.

2 Anwendungsbereich, Vertragsschluss

2.1 Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer für Dienstleistungen im Bereich Lektorat. Der Auftraggeber erkennt die AGB durch Auftrags­erteilung an.

2.2 Nebenabreden, Ergänzungen zu und Abweichungen von diesen AGB sind grundsätzlich möglich, bedürfen jedoch zum Zwecke der Doku­mentation und Nachvollziehbarkeit der schrift­lichen Bestätigung durch den Auftragnehmer. Gleichzeitig verpflichtet sich der Auftragnehmer, mündlich vereinbarte Nebenabreden, Ergänzungen zu und Abweichun­gen von den AGB schrift­lich innerhalb einer angemessenen Frist zu bestätigen, spätestens jedoch mit Beginn der Bearbeitung (Lektorierung, Korrektur) des Ausgangsdokuments. Zur Wahrung der Schriftform genügt die elektronische Form (E-Mail, Fax). Etwaige allgemeine Geschäfts­bedingungen des Auftraggebers gelten nicht grundsätzlich, insbesondere nicht ohne ausdrückliche schriftliche Bestätigung durch den Auftragnehmer.

2.3 Der Dienstleistungsvertrag kommt zustande, wenn dem Auftrag­nehmer das Ausgangs­doku­ment samt Nennung des gewünschten Leistungsumfangs zugegangen ist und der Auftrag­nehmer den Erhalt des Auftrags und dessen Annahme schriftlich (per E-Mail oder Fax) bestätigt hat. Wird zum Zwecke der Angebots- oder Kosten­voranschlag-Erstellung bereits das gesamte Ausgangsdokument durch den Auftrag­geber zuge­sandt, ist eine schrift­liche (auch per E-Mail) Annahme des Angebots bzw. Kosten­voran­schlags notwendig. Ging dem Auftrag kein Angebot oder Kostenvoran­schlag voraus, teilt der Auftrag­nehmer dem Auftrag­geber im Rahmen der Auftragsannahme bzw. -bestätigung die voraus­sicht­lichen Kosten und den voraussichtlichen Fertigstellungstermin mit; diese Angaben sind als reine unverbindliche Information und nicht als Kostenvoranschlag zu verstehen; der Auftrag­nehmer wird auf diesen Umstand hinweisen.

3 Umfang der Leistung

3.1 Ziel des Korrektorats und Lektorats ist die höchstmögliche Redu­zierung aller vom Auftrag­geber verursachten Fehler im Ausgangs­doku­ment. Eine inhaltliche Überprüfung findet nur statt, wenn diese ausdrück­lich beauftragt wird; sie bezieht sich außerdem ausschließlich auf die innere Logik des Textes, nicht auf fachliche, sachliche oder juristi­sche Richtigkeit.

3.2 Korrekturen und sonstige Überarbeitungen des Ausgangs­doku­ments werden in für den Auftraggeber nach­vollziehbarer Form gekenn­zeichnet, soweit dies technisch aufgrund des Dateiformates möglich ist. Über die endgültige Ausführung der Kor­rektur bzw. Über­arbei­tung entscheidet grundsätzlich der Auftraggeber.

3.3 Je nach schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber unter­scheidet sich die geschul­dete Leistung wie folgt:

3.3.1 Ein Korrektorat umfasst die Prüfung des Ausgangsdokuments auf korrekte, aktuell gültige deutsche Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Wenn mit dem Auftraggeber nicht ausdrück­lich anders vereinbart, orientiert sich der Auftragnehmer dabei an den Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung (an denen sich auch u.a. der Duden orientiert). Zusätzlich kann der Auftraggeber eine der sonst einer Lektorierung vorbehaltenen Teilleistungen wählen, die aufschlagfrei durchgeführt wird.

3.3.2 Ein Lektorat (auch ›ausführlicheres Lektorat‹) umfasst – neben einem Korrektorat –die Prüfung des Ausgangs­dokuments auf Einhaltung allgemein anerkannter stilistischer Standards der deutschen Sprache (auch Um- und Neufor­mu­lierung), inhaltlicher Stimmigkeit, logischer Stringenz, gestalte­ri­scher Gepflogen­heiten sowie formaler Vorgaben (z. B. Vorgaben eines Instituts bei wissen­schaft­lichen Texten, Normen bei Datums- und Maßangaben, Prüfung von Verzeichnissen). Der genaue gewünschte Leis­tungs­umfang muss vom Auftraggeber benannt werden. Der Auftragnehmer bietet standardmäßig keine umfangreiche Überarbeitung hinsichtlich Spannungs­bögen, Charakter­entwicklung, Erzähl­perspektive usw. von belletristischen Texten an, wenn dies nicht ausdrücklich bis zur Auftragserteilung vereinbart wird.

3.3.3 Ein kleines Lektorat umfasst – neben einem Korrektorat – die Prüfung auf Einhaltung bestimmter(!) stilistischer Standards der deut­schen Sprache; namentlich werden korrigiert: auffällige Stilblüten (un­gewollt komische Formulierungen), missverständliche Formulierungen, stilistisch holprige Ausdrücke, häufige Wort­wiederholungen, leere Redundanzen (inhalt­liche Wiederholungen innerhalb eines Begriffs oder weniger Worte). Zusätzlich kann der Auftraggeber eine weitere der sonst einer ausführlicheren Lektorierung vorbehaltenen Teilleistungen wählen, die aufschlagfrei durchgeführt wird. Auf die übrigen unter 3.3.2 genann­ten Merkmale wird ausdrücklich nicht geprüft; insbesondere werden keine umfang­reichen Um- und Neu­formu­lierungen vorgenom­men (dies kann auch nicht als aufschlagfreie Zusatzleistung gewählt werden), soweit sie nicht zur Korrektur der vorgenannten Fehler not­wendig sind.

3.3.4 Eine Konzeptionsberatung (auch Planungsberatung) umfasst die Beurteilung eines in Entstehung oder in der Planungsphase befindlichen Textprojektes (üblicherweise Roman, Geschichte, Novelle, Erzählung etc., auch Sachbuch ist möglich) und Beratung zu diesem Textprojekt hinsichtlich Inhalt, Struktur, Spannung, Figuren-Entwicklung und -Darstellung, Erzähl­perspektive sowie Nachvollzieh­barkeit (der zu erzählenden Ereignisse). Ziel der Konzeptionsberatung ist die Verbesserung der vorgenannten Aspekte bereits vor Fertigstellung des Textprojektes. Auch z. B. ein ›Problem­kapitel‹, bei dem der Auftraggeber bisher keine Lösung zur optimalen Fortführung des Textes findet, kann Gegenstand einer Konzeptionsberatung sein. Der genaue Leistungsumfang ist zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer festzulegen. Zur Beratungs­durchführung sind seitens des Auftraggebers Zusammen­fassungen des Textprojektes und der wichtigsten Figuren sowie nach Absprache evtl. weiteres Material bereit­zustellen. Eine Konzeptionsberatung beinhaltet ausdrücklich kein Korrektorat oder Lektorat im Sinne der Punkte 3.3.1 bis 3.3.3.

3.4 Auftragnehmer und Auftraggeber sind sich darüber einig, dass die Leistungs­erbringung im Rahmen eines Dienstleistungs­verhältnis geschuldet ist. Der Auftragnehmer ist berechtigt und behält sich vor, sich zur Leistungs­erbringung Dritter zu bedienen.

3.5 Eine besondere Leistungszeit oder -frist bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Verein­barung.

4 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

4.1 Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer über die zukünftige Verwendung des korrigierten, lektorierten oder in sonstiger Weise überarbeiteten Ausgangsdokuments zu informieren.

4.2 Wünscht der Auftraggeber die Berücksichtigung einer bestimmten Terminologie, Sprach­vari­ante oder von auftrags­spezifi­schen Abkürzun­gen, ist dies dem Auftrag­nehmer – bei gleich­zei­ti­ger, für den Auftrag­nehmer kosten­freien Übermittlung und Überlassung der dafür erforder­lichen Unterlagen – bekannt­zugeben. Auf die Beibehaltung besonderer, von der jeweils gültigen deut­schen Rechtschreibung oder Gram­ma­tik abweichender Schreib­weisen ist der Auftrag­nehmer gesondert hinzu­weisen.

4.3 Zur Durchführung einer Konzeptionsberatungberatung ist dem Auftragnehmer eine – meist mehrere Seiten umfassende – Zusammenfassung des Textprojektes und der Figuren sowie nach Absprache evtl. weiteres Material zur Verfügung zu stellen, anhand dessen die Beratung durchgeführt werden kann. Der optimale Umfang dieser Zusammenfassungen ist vom konkreten Textprojekt und der gegebenenfalls damit verbundenen Probleme abhängig und bedarf daher der Absprache.

4.4 Erfüllt der Auftraggeber seine Mitwirkungspflicht nicht, nicht rechtzeitig, nicht in ausreichen­dem Umfang oder nicht in der vereinbarten Weise, so sind die hieraus entstehenden Folgen (z. B. Fehler, Verzögerungen, Kosten für den Mehraufwand) vom Auftraggeber zu tragen. Gewährleistungs­ansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen, soweit eventuelle Mängel auf eine fehlende oder mangelnde Mitwirkung im Sinne von Satz 1 zurückzuführen sind. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber bei dessen fehlender oder mangelnder Mitwirkung auf die vorgenann­ten mög­lichen Folgen vor Beginn der Bearbeitung des Ausgangsdokuments hinweisen, sofern das Fehlen oder der Mangel an ausreichender Mitwirkung zu diesem Zeitpunkt bereits erkenn­bar ist.

5 Lieferung

5.1 Wenn nicht ausdrücklich anderes vereinbart ist, übermittelt der Auftragnehmer das korrigierte und/oder lektorierte Ausgangsdokument an den Auftraggeber auf dem gleichen Weg, auf dem ihm dieses zuvor zugegangen ist. Etwaig entstehende Kosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

5.2 Bei umfangreichen Aufträgen können Teillieferungen vereinbart werden.

5.3 Der Auftragnehmer haftet nur für die ordnungsgemäße Absendung der Daten bzw. auftrags­bezogenen Dokumente. Verlust, Verstümmelung oder Verfälschung der Daten bei der Über­tragung – insbesondere bei elektronischer Übermittlung (E-Mail, Fax) – sind alleiniges Risiko des Auftraggebers, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens des Auftrag­nehmers beruhen. Bei Lieferung per Briefpost, Paketdienst oder Kurier schuldet der Auftrag­nehmer nur die Übergabe der Dokumente an die Transportperson bzw. das Transport­unter­nehmen.

5.4 Der Auftraggeber ist sich bewusst und erkennt an, dass elektronisch übermittelte Daten und Dokumente keine völlige Sicherheit vor Einsichtnahme durch Dritte bieten.

5.5 Auf Wunsch sendet der Auftragnehmer etwaige vom Auftraggeber zur Auftragsausführung übergebene Unterlagen nach Ausführung des Auftrages an den Auftraggeber auf dessen Kosten und Gefahr zurück.

6 Preise, Zahlung, Eigentumsvorbehalt, Zahlungsverzug

6.1Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer.

6.1 Preise, Vergütungen und Zuschläge richten sich nach den jeweils aktuellen Preislisten des Auftrag­nehmers. Sie behalten auch dann ihre Gültigkeit, wenn nach Auftragserteilung eine Preisänderung vor­genommen wird. Für Leistungen oder Ausgangsdokument-Arten (z. B. Dateiformat), die in den Preis­listen nicht aufgeführt sind, behält sich der Auftragnehmer individuell erstellte Preise vor, die sich an den Stundensätze und dem zu erwartenden Aufwand orientieren.

6.2 Für Korrektur, Lektorat und sonstige Be- und Überarbeitung von Ausgangs­doku­menten besteht pro Auftrag ein Mindestauftragswert in Höhe des in der Preisliste genannten Mindestbetrages Im Falle von mehreren kleineren oder regelmäßig wiederkehrenden kleineren Beauftragungen können monatliche Sammelrechnungen ausgestellt werden; der Mindestauftragswert fällt dann nur einmal pro Sammelrechnung an.

6.3 Wird nach Preisliste abgerechnet, gelten angefangene Seiten branchenüblich als ganze Seiten. Beim Stundentarif wird in Viertelstunden-Schritten (15 Minuten) gerechnet. Angefangene Viertelstunden gelten als ganze Viertelstunden. Der Auftragnehmer behält sich vor, die letzte abrechenbare Seite oder Viertelstunde des Auftragsdokuments nicht in Rechnung zu stellen, wenn diese nicht über einen Umfang von neun Zeilen bzw. drei Minuten hinausgeht.

6.4 Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung ohne Abzug innerhalb von zehn Tagen nach Rech­nungs­legung zur Zahlung fällig.

6.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt und behält sich vor, bei Auftragswerten von über 400,00 Euro sowie bei Erstauftraggebern eine Vorauszahlung in Höhe von bis zu 50 % des (voraussichtlichen) Auftragswertes zu verlangen. Bei Auftraggebern mit Sitz außerhalb Deutschlands oder bei Privatpersonen unabhängig vom Wohnort kann die Vorauszahlung der vollständigen Auftragssumme gefordert werden, auch bei geringerem Auftragswert als 400,00 Euro. Der Auftragnehmer behält sich vor, umfangreiche Aufträge nach Arbeitsfortschritt in mehreren Etappen zu liefern und abzurechnen.

6.6 Alle Leistungen und Lieferungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftrag­nehmers, der gleichfalls dazu berechtigt ist und sich vorbehält, Teilleistungen oder weitere laufende Aufträge bis zum vollständigen Aus­gleich der Forderungen zurückzubehalten bzw. deren Durchführung auszusetzen.

6.7 Bei Zahlungsverzug werden vom ersten auf den Zahlungstermin folgenden Tag an Verzugs­zinsen in gesetzlicher Höhe in Rechnung gestellt. Der Auftrag­nehmer behält sich weitergehende rechtliche Schritte vor und weist darauf hin, dass dies zu weiteren Kosten für den in Zahlungsverzug geratenen Auftraggeber führen kann.

6.8 Ist der Auftraggeber mit Leistungen aus der Geschäftsverbindung im Rückstand oder werden dem Auftragnehmer Umstände bekannt, welche die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers mindern können, hat der Auftragnehmer das Recht, jede weitere Lieferung von Vorauskasse abhängig zu machen.

7 Gewährleistung, Haftung

7.1 Mängelrügen müssen, soweit sie offensichtliche Mängel betreffen, spätestens innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt des korrigierten Ausgangsdokuments durch den Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer angezeigt werden. Die Mängel sind dabei eindeutig und nachvollziehbar schriftlich zu benennen; der bloße Hinweis, es seien noch Fehler enthalten, ist nicht ausrei­chend. Bei nicht erkennbaren Mängeln gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.

7.2 Bei berechtigten Beanstandungen besteht nur Anspruch auf Nachbesserung oder Ersatz­lieferung nach Wahl des Auftragnehmers. Der Auftraggeber hat dafür dem Auftragnehmer eine angemessene Frist einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung der vereinbarten Vergütung. Weitergehende Ansprüche, einschließlich Schaden­ersatz­ansprüche für mittelbare Schäden oder Folgeschäden, die auf eine mangelhafte Korrektur zurückzuführen sind, oder wegen Nichterfüllung, sind ausgeschlossen.

7.3 Die Leistung des Auftragnehmers gilt als mangelfrei, sofern das korrigierte Ausgangs­doku­ment durch­schnitt­lich höchstens einen Fehler pro vier Seiten aufweist. Sollen vom Auftragnehmer auf Wunsch des Auftraggebers im Durchschnitt mehr als 40 Seiten pro Tag korrigiert werden oder liegt das Fehleraufkommen des Ausgangs­dokuments schon bei durchschnittlich über zwölf Fehlern pro zu korrigierender Seite, so gilt die Leistung des Korrektorates bzw. Lektorates auch dann noch als mangelfrei, wenn durchschnittlich nicht mehr als zwei Fehler pro vier Seiten enthalten sind.

7.4 Stilistische Überarbeitungen und Lektorate hängen stark vom Sprachgefühl des jeweiligen Lektors ab. Daher verstehen sie sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung und Zustimmung durch den Auftraggeber. Eine Haftung für stilistische Korrekturen ist daher ausge­schlossen.

7.5 Für vom Auftraggeber oder einem von ihm Beauftragten dem Auftragnehmer zugesandte und – dauerhaft oder für begrenzte Zeit – überlassene Dokumente, Originale, Dateien, Datenträger und sonstiges Material wird keine Haftung übernommen, es sei denn, Schäden oder Verluste entstehen durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz seitens des Auftragnehmers. Soweit möglich und zumutbar hat der Auftraggeber ausschließlich Kopien zur Verfügung zu stellen.

7.6 Bei Übermittlung von Dokumenten und sonstigen Dateien mittels Datentransfer (z. B. E-Mail, Kontakt­formular) besteht keine Haftung des Auftragnehmers für dabei entstehende Mängel, Verluste oder Beeinträch­tigungen (wie Virusübertragungen, Verletzung der Geheim­haltungs­pflichten), sofern nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Auftragnehmers vorliegt. Beim Versand von Dateien per E-Mail oder jeder anderen Fern­über­tragung an den Auftraggeber ist dieser für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Dateien und Dokumente zuständig. Die EDV (Computer, Netzwerke, Programme, Dateien usw.) des Aufragnehmers werden regelmäßig auf Schäden und Schadprogramme (Viren, Trojaner usw.) überprüft. Absolute Sicherheit kann dennoch nicht gewährleistet werden.

7.7 Der Auftraggeber versichert, dass alle an den Auftragnehmer übermittelten Dokumente (ins­beson­dere auch das Ausgangs­dokument), Dateien und sonstige Unterlagen frei von Rechten Dritter sind bzw. sowohl vom Auftraggeber als auch Auftragnehmer im Sinne des vereinbarten Auf­trages genutzt bzw. bearbeitet werden dürfen. Etwaige Ansprüche Dritter wegen Urheber­rechts­verletzungen oder sonstiger Rechtsverstöße in diesen Dokumenten, Dateien und Unter­lagen sowie weitere daraus erwachsende Rechtsfolgen gehen ausschließlich zu Lasten des Auftrag­gebers. Der Auftrag­geber stellt den Auftragnehmer von allen diesbezüglichen Ansprüchen Dritter frei.

7.8 In jedem Fall ist die Haftung sowie die Gewährleistung beschränkt auf den Auftragswert. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungs­mängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvoll­ständige Auftrags­erteilung oder eine mangel­hafte Mitwirkung durch den Auftraggeber entstehen. Eine Haftung für in direkte Schäden ist ausgeschlossen.

8 Widerrufsbelehrung für Verbraucher

8.1  Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag der Vertragsunterzeichnung.

 

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen,

informieren.

 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des

Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden..
Der Widerruf ist zu richten an:

Michael Kirchhoff – Lektorat Kirchhoff
Otzenstraße 42
22767 Hamburg
E-Mail: info@lektorat-kirchhoff.de

 

 

8.2. Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt

haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet

.

8.3 Durch Vorgabe einer kurzfristigen Bearbeitungszeit erteilt der Auftrag­geber dem Auftrag­nehmer die Zustimmung, mit der Ausführung der Dienstleistung bereits vor Ende der Widerrufs­frist zu beginnen. Erfolgt dennoch ein fristgerechter Widerruf, ist die bis zu diesem Zeitpunkt vom Auftragnehmer erbrachte Leistung zu vergüten. Soweit nicht aus­drück­lich anders vereinbart, wird der Auftragnehmer mit der Durchführung des Auftrags bis zum Ende der Widerrufsfrist warten, wenn der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des BGB ist.

9Rücktrittsrechte

9.1 Auftraggeber und Auftragnehmer sind nach Zustandekommens des Vertrages nur berechtigt, von diesem zurückzutreten, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Grund ist oder die Gründe sind dem Auftraggeber in nachvoll­zieh­barer Form mitzuteilen.

9.2 Im Falle eines Rücktritts sind dem Auftragnehmer bereits erforderliche Aufwen­dungen und erfolgte Leistungen zu erstatten. Etwaige bereits geleistete Vorauszahlungen des Auftraggebers sind zurückzuerstatten, soweit sie bereits geleistete Aufwendungen und erfolgte Leistungen übersteigen. Auf Wunsch des Auftraggebers ist auch eine Gutschrift auf einen anderen oder den nächsten Auftrag möglich.

10Verschwiegenheit, Geheimhaltung, Datenschutz

10.1 Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Er sichert die Wahrung der Vertrau­lichkeit und Geheimhaltung über den Inhalt der überlassenen Texte, Dateien und Unterlagen sowie im Rahmen von Aufträgen zur Kenntnis erlangte Betriebsgeheimnisse zu. Sofern sich der Auftragnehmer zur Erfüllung der Leistung Dritter bedient, so werden diese in gleicher Weise zur Verschwiegenheit verpflichtet werden. Eine absolute Vertraulichkeit kann bei der Kommunikation zwischen dem Auftraggeber und Auftragnehmer in elektronischer Form (E-Mail) nicht garantiert werden. Der Auftragnehmer haftet ausdrücklich nicht für unbefugte Eingriffe sowie Einblicke Dritter auf dem Kommunikationsweg.

10.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen datenschutzrechtlicher Vorschriften und soweit für die Bearbeitung und Buchung von Aufträgen notwendig personenbezogene Daten des Auftrag­gebers zu verarbeiten und zu speichern. Diese Daten werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben (soweit Gesetze nichts anderes vorschreiben, etwa bei Rechtsverfolgung durch staatliche Stellen), es sei denn, der Auftraggeber erlaubt oder wünscht dies ausdrücklich oder die Weitergabe der Daten an Dritte ist notwendig zum Zwecke der Vertragsabwicklung oder Abrechnung. An dieser Stelle wird zusätzlich auf die Datenschutzerklärung des Auftrag­nehmers verwiesen. Auftraggeber werden nur dann unter den Referenzen des Auftrag­nehmers aufgeführt, wenn der Auftraggeber dem ausdrücklich zustimmt.

10.3 Der Auftragnehmer behält sich vor, die Adress- und Kontaktdaten gewerblicher Auftraggeber zu – ausschließlich – eigenen, internen Werbezwecken zu verwenden. Dem kann jederzeit wider­sprochen werden. Die entsprechenden Daten privater Auftraggeber (Verbraucher) werden grund­sätzlich nicht für Werbezwecke genutzt, es sei denn auf deren ausdrücklichen Wunsch, der auch jederzeit widerrufen werden kann.

10.4 Der Auftraggeber kann jederzeit Auskunft über die zu seiner Person oder Firma gespei­cher­ten Daten verlangen. Eine schriftliche Anfrage an Michael Kirchhoff – Lektorat Kirchhoff, Otzenstraße 42, 22767 Hamburg (oder per E-Mail: info@lektorat-kirchhoff.de) genügt.

11 Rechtliches, Sonstiges

11.1 Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

10.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, von Privatpersonen die Zusendung einer Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses zu verlangen. Zur Gewährung bestimmter Konditionen ist der Auftragnehmer berechtigt, Kopien entsprechender Nachweise zu fordern (z. B. Studentenausweis). Als Kopie ist stets auch die digitale Form möglich (Bild-Datei im jpg-, png- oder gif-Format oder als pdf-Datei; jeweils in ausreichend lesbarer Größe und Auflösung). Für den Auftrag bzw. Nachweis nicht relevante persönliche Daten sind vom Auftraggeber auf der Kopie unkenntlich zu machen.

10.3 Das Geschäftsverhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kauf­rechts.

10.4 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprü­che und Rechtsstreitigkeiten ist für juristische Personen ist Hamburg, für Verbraucher  das Gericht am Wohnort zuständig.

10.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurch­führ­bar sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

 

Stand: 01.03.2018